Zweischichtparkett – das Zwischending zwischen Fertigparkett und Massivholzparkett
Sie möchten einen neuen Parkettboden für Ihre Wohnung, können sich aber das teure Massivholzparkett nicht leisten, finden aber keinen Gefallen an einfachem Fertigparkett? Dann ist das Zweischichtparkett vielleicht die richtige Lösung für Sie. Denn das Zweischichtparkett vereint die Vorteile von Fertigparkett und Massivholzparkett in sich. Es ist zum einen durch sein Nut- und Federsystem einfach in der Handhabung und Verlegung, hat aber in der Regel als obere Schicht echtes Massivholz, wodurch es von einem echten Massivholzboden kaum zu unterscheiden ist. Ein weiterer Vorteil des Zweischichtparketts ist, dass es durch die untere, zweite Schicht stabiler ist, als das eigentliche Massivholz, d.h. die zweite Schicht verhindert ein zu starkes Verziehen des Holzes und sorgt dafür, dass der Boden ebenmäßig und schön bleibt. Außerdem ist die untere Schicht weniger hitzeempfindlich und bietet damit die Möglichkeit, diesen Boden auch bei eingebauter Fußbodenheizung zu nutzen. Auch aus ökologischer Sicht ist das Zweischichtparkett empfehlenswert, da nur für die obere Schicht hochwertiges, teures Holz verwendet wird, die untere Schicht jedoch aus einem anderen Material, oft minderwertigem bzw. optisch nicht so ansprechenden Holzsorten besteht. So wird das starke Abholzen bestimmter teurer Holzsorten eingeschränkt, ohne an der Optik oder an der Funktionalität einsparen zu müssen. Wer sich also einen Zweischichtparkett Boden ins Haus holt wird sicherlich von seinen Besuchern viel Beifall für seinen schönen Boden ernten, kann aber gleichzeitig die Vorzüge eines Fertigparkettbodens genießen. Nur in der Pflege sollte darauf geachtet werden den Parkettboden wie Massivholz zu behandeln, da ja auch die Massivholzschicht oben liegt. Wer aber sorgfältig und bewusst seinen Boden pflegt und behandelt, der wird an diesem Zweischichtparkett lange Zeit sehr viel Freude haben können.
Autor ist Nicola LavaccaTags: Zweischichtparkett