Wollen Sie immer noch Ihre Garage selbst bauen?

Es gibt Menschen, die wissen nicht, was günstiger für sie ist: Garagen selbst zu bauen oder sie im fertigen Zustand liefern zu lassen. Nun, dem wollen wir mal auf den Grund gehen! Was muss man alles bedenken und welche Arbeit steckt dahinter, wenn man selbst bauen möchte? Zuerst einmal geht es los mit einem Bauantrag, den man stellen und der genehmigt werden muss. Das kann einem mit einer Fertiggarage in den meisten Bundesländern schon nicht mehr passieren, denn den braucht man meistens gar nicht mehr. Danach muss man das Fundament gießen. Das ist zwar auch bei einer Fertiggarage vonnöten, allerdings nicht als Platte. Hier reicht ein Punktfundament. So, nun müssen die Baumaterialien her. Steine, Mörtel, Putz, Dachziegel, Dachbalken, das Garagentor, eventuelle Extras wie Seitentür oder Fenster und die Farbe. Wenn ich nichts vergessen habe, ist das eine ganze Menge, wenn doch, kommt noch mehr dazu. Das Ganze muss nun verbaut werden. Immer dann, wenn man selbst Zeit hat und wenn es das Wetter zulässt. Das kann sich über Monate hinziehen. Ist man dann endlich soweit, dass man die Garage hochgezogen hat, braucht man wiederum Helfer, die einem beim Einbau des Tores helfen. Und wenn dann letztendlich alles fertig ist, nutzt der Nachbar schon seit einem halben Jahr seine Fertiggarage. Schon allein von den baulichen Maßnahmen ist eine fertige Garage einfach besser, oder? Und das Finanzielle kommt noch dazu. Denn eine Fertiggarage ist um einiges günstiger, sogar wenn man die Garage selbst bauen würde. Also, wieso sollte man sich das dann noch antun frag ich Sie?

Autor ist Holger Schossig

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