Weltnaturerbe Dolomiten

Seit Sommer 2009 sind die Dolomiten offiziell auf der Liste des Weltnaturerbes der UNESCO. Und das nicht umsonst. Kaum ist eine Landschaft so reizvoll und vielseitig. Aber zu den Kriterien gehört natürlich auch anderes wie Infrastruktur, Umweltbewusstsein etc. Und da haben sie ebenfalls sagenhaft viel zu bieten. Die Berggipfel erreichen über 3.000 m Höhe, die Marmolata ist mit 3.242 m der höchste. Zahlreiche Täler mit saftigen Wiesen, rauschenden Wäldern und idyllischen Dörfern sind einfach ideal für einen Urlaub voller Erholung und Abenteuer. Outdoor-Aktivitäten gibt es in Hülle und Fülle, vom Wandern und Bergsteigen über Rafting im Sommer bis zu Skifahren und Schneeschuhwandern im Winter.

Entstehung
Bei einem Gebirge denkt man weniger ans Meer. Stimmt auch, denn das liegt doch ein wenig weiter gen Süden. Aber bevor die Dolomiten zu dem wurden, was sie heute sind, gab es hier ein Meer. Mit zahlreichen Meerestieren, Muscheln, Walen und einem großen Korallenriff. Später, durch Erdverschiebungen, wurde dann ein riesiges Faltgebirge. So sind zahlreiche Gebirgszüge entstanden. Aber nicht alle sind so unvergleichlich schön und artenreich in Flora und Fauna. Die Dolomiten haben zudem in der Geschichte seit jeher eine wichtige Rolle gespielt. Sie waren das ‘Hindernis’ zwischen Nord und Süd und bildeten gleichzeitig eine natürliche Grenze. Viele Völker haben hier schon gelebt und heute noch findet man seltene Sprachgruppen wie die Ladiner. Bekannteste Touristenzentren sind Cortina d’Ampezzo, Corvara, Canazei, St. Ulrich, Wolkenstein und viele andere. Geboten wird Wandern, Alpinismus, Radfahren, Baden, Golfen, Reiten, im Winter Skilaufen, Rodeln, Snowboard, Schneeschuhwandern und mehr.

Autor ist Max Neugebauer

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