Was sagen Sternzeichen über Menschen aus?

Wir leben in einer Zeit, in der man auf Schritt und Tritt der Astrologie begegnet. Ob im Fernsehen, im Buchladen oder am Zeitungskiosk: Horoskope allenthalben! Und es gäbe dieses Riesenangebot wohl nicht, wenn nicht auch die Nachfrage vorhanden wäre. Offensichtlich sehnen sich die Menschen in unserer technik-verliebten Zeit nach Spiritualität und möchten auch auf diesem Wege mehr über sich und ihre Zukunft erfahren.

Selbst jene Leute, die sich nicht oder kaum mit Astrologie beschäftigen wissen, dass die Grundlage für alle Horoskope die Sternzeichen bilden. Darunter versteht man zwölf Sternbilder, die entlang jener Bahn liegen, welche die Sonne – von der Erde aus betrachtet – im Laufe eines Jahres über die Himmelskugel zieht. In Intervallen von rund einem Monat wechselt sie dabei in ein anderes dieser Sternbilder, die den Sterzeichen oder Tierkreiszeichen ihre Namen geben. Das Sternzeichen eines Menschen ergibt sich nun aus jener Position, in der die Sonne gerade steht, wenn man geboren wird.

Den Anfang der zwölf Sternzeichen, die das Horoskop kennt, macht zu Frühlingsbeginn der Widder, der so viel an Aufbruchsstimmung mitbekommt, dass er sehr energisch und bisweilen sogar streitsüchtig sein kann. Ganz anders präsentieren sich die Vertreter des nächsten Sternzeichens: Stiere gelten als sehr gesellig und vor allem als äußerst gemütlich, solange sie nicht wirklich gereizt werden. Zwillinge sind in der Regel sehr quirlig und redegewandt und haben einen besonders wachen Geist. Krebse gelten eher als scheue Zeitgenossen, die zumeist verletzlich und liebensbedürftig sind. Löwen präsentieren sich gerne voller Stolz und würden sich niemals unterdrücken lassen. Jungfrauen wiederum sind sehr ordentliche, fleißige und pflichtbewusste Menschen – und obendrein sehr sparsam.

Waagen haben einen besonderen Sinn für Ästhetik, sind aber sehr entscheidungsschwach, während sich Skorpione meist als sehr ehrgeizig und besonders nachtragend erweisen. Schützen sind die von Fernweh geplagten Globetrotter, denen nichts zu exotisch sein kann, während dies bei den misstrauischen und zurückhaltenden Steinböcken undenkbar wäre. Ziemlich durchgeknallt präsentieren sich die Wassermann-Geborenen, die Nonkonformisten im Tierkreis, und als besonders künstlerisch begabt gelten die romantischen Fische, das letzte Sterzeichen im Jahresreigen.

Autor ist Stefan Kemper

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