Urlaubsfreuden auf Zypern
Im Allgemeinen sind die Zyprioten sehr freundliche und höfliche Leute, dabei aber weit weniger aufdringlich, als man dies aus anderen südlichen Ländern gewohnt ist. Die Gastfreundschaft ist ein weiteres markantes Merkmal, welches einen Besuch auf Zypern so liebenswert erscheinen lässt. Das höchste und wichtigste Fest des Jahres ist Ostern. Traditionell werden auf Zypern die Osterspiele ausgetragen, die kein Besucher verpassen sollte. In der Region um Pafos wird an diesem Brauch noch ganz besonders festgehalten. Am Ostersonntag und Ostermontag versammelt sich dazu das ganze Dorf zu fröhlichen, teils skurrilen Wettbewerben wie Sackhüpfen, Eierlaufen, Schubkarrenrennen oder Eselswettlauf. Dazu treten Volksmusikanten und Folkloretänzer aus Griechenland und Zypern auf. Neben den antiken Stätten in Pafos gibt es auch sonst allerhand Sehenswertes auf der Insel. Im Landesinneren sind Landschaften und Dörfer wie aus einem Bilderbuch. Eine Tour durch das Bergland bildet oft, man möchte es kaum glauben, den Höhepunkt einer Reise durch Zypern. Man entflieht der sommerlichen Hitze der Küste und bewegt sich sehr oft ferna der touristischen Massen und findet zudem die bedeutendsten Scheunendachkirchen. Straßen winden sich durch Kiefernwälder und passieren reizvolle Bergdörfer. So zum Beispiel der kleine Altstadtkern von Kakopetria, der auf einem schmalen Felsrücken zwischen zwei Wildbächen thront. Hier in den Bergen bieten zahllose wunderschöne Wanderrouten den Aktivurlaubern Entspannung und Naturerlebnis. Badenixen zieht es danach an den Strand ans Meer. Vielleicht an jene Stellen, die auch schon Aphrodite bevorzugte, wie das legendäre Aphrodite-Bad. Und die Sportlichen könnten in der Region um Polis in die Pedale treten oder auf der Akamas-Halbinsel die Gegend zu Fuß erkunden.
Autor ist Andreas Mettler