Teneriffas Einwohner sind kein Volk von Traurigkeit
Die Canarios, wie die Einwohner in der Landessprache heißen, legen Wert auf viel Freizeit. Sie sind ein geselliges Volk, das sich gerne zu größeren Gruppen verabredet. Am Wochenende trifft man sich tagsüber mit Vergnügen zu einem fröhlichen Zusammensein mit Picknick oder auf einer Grillparty. Abends zieht man dann gemeinsam durch die Kneipen im Ort. Der Kanare feiert gern und verabredet sich am liebsten spontan. Zu den allgemeinen nationalen Feiertagen kommen zahlreiche mehrtätige Feste zu Ehren der jeweiligen Schutzheiligen hinzu. Diese Feste werden oft als folkloristische Dorffeste mit bunten Trachten und kanarischer Volksmusik gefeiert. Es wird viel gesungen, getanzt und getrunken. Touristen können mithilfe eines Mietwagens einer Autovermietung Teneriffa selbst entdecken und an den unterschiedlichen Feierlichkeiten und Festen teilnehmen. Um Land und Leuten näher zu kommen, ist die Wahl einer dörflichen Unterkunft empfehlenswert. Teneriffa bietet hierzu eine Vielzahl von Möglichkeiten, die auch im Internet recherchiert werden können. So kann man anhand einer dörflichen Ferienwohnung Teneriffa in den ureigensten Traditionen nah erleben. Zum Beispiel wird Karneval auf der Insel intensiv, fröhlich und bunt gefeiert. Der Auftakt beginnt bereits drei Wochen vor Rosenmontag in Santa Cruz, das sich dann als Rio Europas behauptet. Der Karneval findet aber nicht nur in einem kurzen drei bis fünf Tages Marathon wie an Rhein und Main statt, sondern wird inselweit bis in den April immer wieder gefeiert. Dabei steht jedes Jahr unter einem anderen Motto: Piraten, Ägypten, Mexiko, 1001 Nacht. Aber auch jede andere Verkleidung wird gern gesehen. Hauptsache, man kommt nicht ohne. Selbst eine Pappnase oder ein buntes Hütchen sind besser als nichts.
Autor ist Andreas Mettler