Präzisionssport Golf

Als Präzisionssportart gelten alle Sportarten, bei denen ein Wurf, Schuss oder Schlag in ein Ziel führen soll, das entsprechend viele Punkte bringt. Beim Schießen mit Feuerwaffen, Armbrust oder Bogen ist auf Zielscheibe oder dreidimensionalem Ziel deutlich gekennzeichnet, wo der Schuss landen sollte. Kegeln, Bosseln oder Bowlen genügen mit den aufgestellten Kegeln ähnlichen Richtlinien. Eine der wenigen Präzisionssportarten, deren Ziel ist, möglichst wenig Punkte zu bekommen, ist das Golfen. Hier wird ebenso wie in allen anderen Fällen die Hand – Auge – Koordination bedeutend geschult, damit der Ball mit möglichst wenigen Schlägen ins Loch befördert werden kann. Wichtig ist, welcher Golfschläger benutzt wird. Da jede Bahn auf dem Golfplatz sich durch eine andere Strecke und andere Beschaffenheit des Bodens auszeichnet und sich zeigte, dass es wesentlich einfacher war, verschiedene Schläger zu benutzen als verschiedene Schlagbewegungen zu erlernen, besteht ein Schlägerset normalerweise aus verschiedenen Größen Eisen- und Holzschlägern sowie einem Putter, der nur benutzt wird, wenn der Ball eine geringe Entfernung zum Loch hat. Dazu kommen spezielle Schläger für Gras- und Sandkuhlen sowie Hybridschläger aus Eisen und Holz. Wer mit dem Golfspiel beginnen möchte und Beratung bei der Zusammenstellung seiner Schläger benötigt, sollte nicht die Angebote aus dem Supermarkt oder dem normalen Sportfachhandel wahrnehmen, sondern seinen Trolley in einem Golfshop füllen. Dort bekommt man auch die Information auf den Weg, dass zwar die Zusammensetzung der Schläger im Trolley dem Spieler überlassen ist, die Gesamtmenge der Schläger aber nicht die Menge von 14 übersteigen darf. Wird wissentlich gegen diese Regel verstoßen, so kann dies zur Disqualifikation führen.

Autor ist Andreas Mettler

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