Pailletten und Perlen
Auf den ersten Blick passen sie in etwa so gut zusammen wie Hund und Katze oder Diamant und Blechbüchse: Pailletten sind kleine runde und flach gepresste Plättchen, die zwar schön funkeln aber dabei nicht unbedingt teuer sind. Perlen dagegen werden aus Muscheln gewonnen und sind entsprechend teuer in der Herstellung. Doch es gibt heutzutage Pailletten auch in jeder gewünschten Farbe und Perlen zeichnen sich auch längst nicht mehr nur durch ihren Preis, sondern besonders durch ihre runde Form aus. Zusammen kommen Pailletten und Perlen überall dort, wo sie in der Dekoration und als Schmuck verwendet werden. Denn ästhetisch passen beide Schmuckstücke äußerst gut zusammen. So gibt es für die freudigen Bastler unter den Schmuckliebhabern so genannte Motive, mit denen man fertig vorbereitete Zusammenstellungen und Kombinationen aus kleinen Schmuckelementen kauft. Hier werden häufig Pailletten zusammen als Perlenmotive oder Perlen in Paillettenmotive integriert. Häufig kommen auch weitere Bestandteile wie Strass Steine oder Nieten dazu, so dass die Motive eine bunte Mischung aus Schmuckelementen bieten. Das Gute daran ist auch, dass die Applikation ganz einfach aufgenäht oder sogar schlicht und einfach aufgebügelt werden können: Dabei sollte man ca. 15-25 Sekunden pressen und eine Temperatur von 150 bis 180 Grad wählen – das kann aber natürlich je nach Stoff variieren. Die Auswahl ist jedenfalls riesig. Einer klebt sich seinen Namen in den Ausschnitt, der andere bügelt sich einen schlauen Spruch im Kragen fest. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt, da es eine riesige Auswahl an Motiven gibt und ebenso viele Möglichkeiten, diese nach individuellen Wünschen anzubringen.
Autor ist Andreas MettlerTags: Pailletten