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Multimedia Notebooks

4th March 2010

Multimedia Notebooks

veroeffentlicht in Computer |

Moderne Notebooks wie die von Toshiba, HP oder die Medion Notebooks sind die reinsten Entertainment – Aggregate. Es ist gar nicht so sehr das Notebook als Spielkonsole gemeint, es ist weiter gefasst. Man sagt ja immer am PC wird man einsam, verliert den Kontakt zu den Mitmenschen usw. Es geht aber doch anders: Angenommen, man ist mit der Bahn beruflich unterwegs und das Notebook ist natürlich dabei. Da hat man ja nicht nur sein Arbeitsgerät dabei, sondern einen Multimedia PC. Was das bedeutet? Da sitzt man gerade noch angestrengt über den Zahlen aus dem letzten Verkaufsmonat und fragt sich, wie man da noch Einen drauflegen kann, da kommt auf einmal Bewegung ins Abteil. Ein weiterer Mitreisender setzt sich dazu. Auch der hat schnell sein Notebook auf dem Schoß und beide schweigen erst mal eine Weile vor ihrem Bildschirm. Plötzlich beginnt der Neue zu grinsen und dann muss er laut lachen. Das ist so ansteckend, dass der andere Mitreisende auch grinsen muss, obwohl er nicht weiß, warum. Der Neue entschuldigt sich, aber nun will der Andere natürlich den Grund für diese Heiterkeit wissen. Und jetzt kommt es. Der Neue hatte am Bahnhof gerade noch seine E-Mails runtergeladen und bei einer war eine Powerpoint-Datei angehängt und die enthielt ein paar richtig witzige Animationen. Die beiden Reisenden lachen zusammen und kommen ins Gespräch. Über die Arbeit, ihre Familien und klick-klick werden die Fotoalben auf der Festplatte geöffnet und man zeigt sich die digitalen Fotos von Haus, Frau & Kinder. Das nächste Thema ist Urlaub. Ach Dalmatien, war so toll. Dalmatien, wo liegt denn das?, will der Neue wissen. Kein Problem, in wenigen Sekunden ist eine neue Datei geöffnet und schon gibt es einen schönen Urlaubfilm, von der Digitalkamera aufgenommen und auf dem integrierten Media-Player abgespielt. Auch der Neue hat einen Urlaubsfilm im Petto. Vom Skiurlaub in Winterberg. Und schon bald haben die beiden ein neues Thema: Musik. Sie müssen feststellen, dass sie beide große Jazzfans sind. Aber wie man sich denken kann, dabei bleibt es nicht. Wieder werden Dateien geöffnet und nun werden die Lieblingsstücke angeklickt. Auch die sind natürlich auf der Festplatte. Sogar ein Video von einem Münchener Miles Davis Konzert können sich die beiden reinziehen. Aber dann ist Schluss mit der lustigen Reise, aber nicht weil die Akkus der Notebooks leer sind, beide müssen aussteigen. Die Reise war so ungewöhnlich kurzweilig. Das will man gerne wiederholen, demnächst in diesem Abteil.

Autor ist Andreas Mettler


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Dieser Artikel wurde gepostet am Thursday, 4 March, 2010 um 09:21
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