Matcha Tee- gutes Aroma aus Pulver
Beim Matcha Tee kennt der Feinschmecker eine Besonderheit. Während andere Tessorten aus ganzen Blättern oder aus deren beim Trocknen entstandenen Bruchstücken hergestellt wird, werden für Matcha die Blätter von grünem Tee ganz fein zermahlen. Das wiederum sorgt dafür, dass er beim Überbrühen sein volles Aroma entfalten kann. Auch kann das heiße Wasser so die im Tee enthaltenen Vitamine A, B, C und E mit lösen. Auch Karotin und Katechin ist in Matcha Tee mit enthalten.
Matcha Tee gehört zu den etwas kostenintensiveren Sorten, die man im niedergelassenen Fachhandel kaufen oder im Internet bestellen kann. Das liegt unter anderem daran, dass die Herstellung recht aufwändig ist. Das beginnt bereits damit, dass die Teesträucher den letzten Monat vor der eigentlichen Ernte abgedeckt werden müssen. Durch das fehlende Sonnenlicht und die dadurch reduzierte Fotosynthese bekommen die Blätter eine sattgrüne Färbung, die sich dann auch in der Farbe des aufgegossenen Tees widerspiegelt. Auch wird dadurch das leicht herbe Aroma erzielt, dass der Matcha Tee beim Aufbrühen entfaltet. Dazu sollte man aber wissen, dass Matcha Tee traditionell nicht mit kochendem Wasser, sondern mit 80 Grad Celsius heißem Wasser übergossen wird.
Das findet auch bei der Zubereitung anderer lukullischer Genüsse Anwendung. Allerdings nimmt man dafür nicht den hochwertigen Matcha Tee, sondern die etwas minderwertigen Sorten. Damit kann man den Geschmack von Milchmischgetränken veredeln oder Speiseeis eine leicht herbe Note verleihen. Auch Schokolade mit Beimengungen von Matcha Tee kann man als besondere Leckerei kaufen. Außerdem wird Matcha Tee auch dazu benutzt, um den Geschmack anderer Sorten grünen und schwarzen Tees zu veredeln.
Autor ist Ansgar Offermanns