Kinderbetten – wie es früher war
Gerne stellt man immer gerne einen Vergleich Heute und Damals auf. Auch am Beispiel der Kinderbetten lässt sich dies leicht machen. Dass es nämlich Kinderbetten überhaupt gibt, ist noch gar nicht so lange her. Zwar kannte man schon in der Antike Betten, jedoch war es meistens so, dass insbesondere die Kinder ihr Lager nach wie vor auf dem Boden hatten, oder es war eben so – was auch Kinder heute noch gerne machen – dass sie zwischen Mutter und Vater schliefen. Dass grundsätzlich zwischen Schlafgemach und Sitzgelegenheit getrennt wurde ist dabei noch gar nicht so lange her. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war es – insbesondere in der untersten gesellschaftlichen Schicht – üblich dass Schlaf- und Wohnräume nicht getrennt waren. Die Oberschicht hingegen hatte damals schon sehr lagen Schlafgemächer, Arbeitszimmer, Salons und Banketträume. Jeder Bewohner eines Gebäudes hatte dabei natürlich auch sein eigenes Schlafzimmer. An dessen Ausstattung ließ sich in der Regel auch der Reichtum der Menschen ablesen.
Im Mittelaltern modern waren die Himmelbetten, die heute insbesondere zum Traum eines jeden Mädchens gehören, das dieses von seinem Kinderbett hat. Im Prinzessinnenlook sind dabei auch sämtliche andere Kindermöbel erhältlich, und zwar angefangen vom Schrank, über den Schreibtisch bis hin zum Schminktisch und Accessoires, wie Kinderteppich, Lampen und dem Dekomaterial.
Bei dem Kauf von Kindermöbel sollte man aber nicht nur darauf achten, ob dieses über ein formschönes Design verfügt. Viel wichtiger ist auch die Qualität der Möbel und letztlich auch der Sicherheitsaspekt. Insbesondere diesen sollte man – auch wenn das Kind etwas anderes möchte – stets berücksichtigen. Früher wurde insbesondere auf den Sicherheitsaspekt keinen Wert gelegt: Da war es nichts seltenes, dass man sich an der unbehandelten Bettkante in der Nacht, oder beim Aufstehen mal eine „Schliffer fasste“.
Autor ist Nicola LavaccaTags: Kinderbett