Garagenbau – leichter geht es nicht
Der Garagenbau hat sich im Laufe der Zeit ziemlich gewandelt. Zu Beginn der Ära gab es Wellblechgaragen, die beim ersten Windstoß umfielen. Dann wurden die Garagen selbst gemauert. Was eine ziemliche Arbeit machte. Doch dann kamen die Fertiggaragen – zweierlei Materialien wurden hier verwendet: Beton und Stahl. Äußerlich sahen die Teile früher noch alle gleich aus, es gab nur eine Größe und die Hauptsache war, dass das Auto eine Unterstellmöglichkeit hatte. Wie die Garage äußerlich aussah, das war nebensächlich. Deswegen traf man immer wieder graue Blöcke an, die zwar funktionell, aber keineswegs hübsch waren. Das hat sich nun geändert. Denn mittlerweile kann man wirklich etwas Tolles aus einer Garage zaubern. Sicherlich kann man sich die Arbeit machen, die Garage selbst zu bauen, doch davon ist abzuraten. Das hat mehrere Gründe: zum einen dauert es um einiges länger, bis die Garage endlich fertig ist. Hier hat man außerdem mehrere Arbeitsschritte, an denen auch mehrere Leute beteiligt sind. Wenn einer mal ausfällt, dann kann auch nicht weitergearbeitet werden. Wer selbst Hand anlegt, braucht die Zeit dazu und die Muse. Das ist nicht immer gegeben. Deswegen findet man gerade in Neubaugebieten, immer wieder halbfertige Garagen vor. Und dann ist der preisliche Aspekt nicht zu vernachlässigen. Eine selbstgebaute Garage kostet einfach mehr, als wenn man sich bei den Fertiggaragen eine aussucht. Man kann sie im Übrigen nicht nur aussuchen, sondern auch selbst gestalten. Das ist das Besondere, im Gegensatz zu früher. Heute gestaltet man aktiv mit, denn schließlich hat man eine Garage meist direkt vor der Haustür. Man soll auch auf etwas schauen, was einem zusagt, oder?
Autor ist Werner Diestelkamp