Energieeinsparung durch Kupferlackdraht!
Isolierstoffe wie Kupferlackdraht werden bei der Herstellung mit einer Lackschicht überzogen, die gleichzeitig isoliert und elektrisch ist. Sie werden oft in der Industrie bei der Fabrikation von Spulen oder Transformatoren bei elektrischen Maschinen verwendet, da diese Schicht leicht im Gewicht ist und gleichzeitig gut zu verarbeiten ist.
Beim Löten verbrennt der Lack vom Kupferlackdraht, es besteht jedoch auch die Möglichkeit, diesen Lack vor dem Löten einfach zu entfernen. Auf Streifenrasterplatinen wird deswegen eher verzinkter oder versilberter Kupferdraht bei der Verarbeitung bevorzugt. Lackdraht selbst, wie schon erwähnt, wird eher bevorzugt bei Spulen und Trafos verwendet. Im Handel gibt es nunmehr auch Kupferlackdraht, bei dem sich der Lack beim Löten nur dort löst, wo es gebraucht wird. Aufwendige Schaltungen auf diversen Lochrastern lassen sich problemlos bauen, die mit Kunststoffteilen zu einer Drahtführung gebildet und als so genannte Fädeltechnik bekannt ist.
In Kopfhörerkabeln befindet sich dieser Kupferlackdraht auch und isoliert beide Kanäle sowie deren Rückleitern. Der Draht muss nach einer Deutschen DIN gefertigt werden und gleichzeitig belastbar sein. Es gibt bestimmte Hitzebelastungen, die der Draht aushalten muss und zwar hinsichtlich der Betriebsdauer und den Temperaturen. Spezielles Klebeband für die Wickeldrähte oder Bänder zum Abbinden dieser Drähte oder Spulen müssen bei der Verarbeitung verwendet werden, sowie isolierte Schläuche und Schaltlitzen, die der Sicherheit der Wicklungen dienen, die ja elektrisch sind und eine besonderen Absicherung benötigen.
Spezielles Werkzeug für die Lackabziehung und Lackabziehpinzetten erleichtert dem Elektriker seine Arbeit. Durch Kupferlackdraht ist die Größe des Baues von Elektromaschinen kleiner und demnach auch der Leistungsweg kürzer und es wird dadurch Energie eingespart.
Autor ist Tanja WilleTags: Kupferlackdraht