Elisabeth von Oesterreich Ungarn

Elisabeth, eher als „Sissi“ bekannt und wurde zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten der europäischen Monarchie aufgrund ihrer tragischen Lebensgeschichte. Die erst 16-jährige Tochter des Herzogs Max heirate Kaiser Franz Josef I. Diese Heirat entstand vor allem aus politischen und dynastischen Gründen und sollte die Entschlossenheit des Kaiser zeigen, als deutscher Fürst seinen Einfluss zu stärken. Sissi trat als Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn in Österreich nur sehr wenig auf, denn sie interessierte sich überwiegend für die Ungarn. Daher hatte sie im Jahre 1867 auch einen großen Einfluss auf das zustande kommen der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Geboren wurde Sissi am 24. Dezember 1837 in München als Tochter des bayerischen Herzog Max und der Herzogin Luduvika. Sie wuchs mit drei Geschwistern im Herzog Max Palais in München auf und lernte während eins Aufenthalts in Österreich ihren Cousin Kaiser Franz Josef I. kennen. Bereits ein Jahr später heirateten die beiden in der Augustinerkirche zu Wien in Österreich. Deren Tochter Sophie kam 1855 in Wien zur Welt, starb allerdings zwei Jahre später in Budapest in Ungarn. 1856 kam die zweite Tochter, Gisela, zur Welt, der ersehnte Thronfolger wurde jedoch erst 1858 ebenfalls in Wien geboren. Die Ehe der beiden Monarchen war alles andere als harmonisch, denn oft kam es zu Auseinandersetzungen. Kaiserin Sissi von Österreich und Königin von Ungarn hatte eine tiefe Abneigung gegen die Etikette bei Hofe, was sie veranlasste, sehr viel zu Reisen, um so eine gewisse Distanz aufbauen zu können. Am 10. September 1898 wurde Sissi mit einer Feile erstochen.

Autor ist Max Neugebauer

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