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Die Risikolebens Versicherung

14th October 2008

Die Risikolebens Versicherung

veroeffentlicht in Versicherungen |

Um den finanziellen Schutz seiner Familie und seiner Angehörigen nach dem eigenen Tod zu gewährleisten gibt es heute viele Möglichkeiten. Eine davon ist die Risikolebensversicherung. Bei dieser Versicherungsart wird die Versicherungssumme nach dem Tod an die Hinterbliebenen ausgezahlt, solange der Vertrag noch läuft.  Nach der vertraglich festgesetzten Zeit verfällt der Versicherungsschutz zugunsten der Versicherungsgesellschaften.  Da es bei einer Risikolebensversicherung zu keiner Auszahlung der angesparten Beträge zu Lebzeiten des Versicherten kommt, sind die Beiträge natürlich viel niedriger als bei einer kapitalbildenden Lebensversicherung.   Als Grundsicherung für Familien mit Kindern oder als Absicherung für einen Kredit oder einer Hypothek ist die Risikolebensversicherung heute unverzichtbar. Im Versicherungsvergleich bietet die Risikolebensversicherung, durch ihre relativ hohe Versicherungssumme und die niedrigen Beiträge, einen wesentlichen Vorteil gegenüber der kapitalbildenden Lebensversicherung. Der große Nachteil ist, dass die eingezahlte Versicherungssumme nach Ablauf der Versicherungszeit zugunsten der Versicherungsgesellschaft verfällt. Allerdings bieten einige Versicherungen eine Umwandlung der Risikolebensversicherung in eine kapitalbildende Lebensversicherung an, bei der die bereits eingezahlten Beiträge mit angerechnet werden.  Die Beiträge der Risikolebensversicherung sind – wie bei einer kapitalbildendenden Lebensversicherung auch – abhängig vom Geschlecht, vom Alter, sowie vom Gesundheitszustand des Versicherten. Ebenso spielt die Versicherungssumme und die Laufzeit eine Rolle bei der Beitragsberechnung. Einige Versicherungsgesellschaften verlangen einen Risikozuschlag für bestimmte Berufsgruppen oder für die Ausübung von besonders gefährliche Hobbys und Freizeitaktivitäten.  Ebenso wie bei einer kapitalbildenden Lebensversicherung werden auch bei einer Risikolebensversicherung Überschüsse angesammelt. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um Zinsüberschüsse durch Kapitaleinlagen, sondern um Risikoüberschüsse und Kostenüberschüsse. Diese entstehen dadurch, dass die Versicherungsgesellschaft weniger Leistungen im Todesfall erbringen musste, als vorher kalkuliert, und somit Kosten einsparen konnte. Je nach Vertrag werden diese Überschüsse entweder auf die Vertragssumme bei Auszahlung gelegt, oder als Beitragsminderung festgesetzt.   Sollte die Risikolebensversicherung eine sehr lange Vertragslaufzeit haben, besteht bei einigen Versicherungsgesellschaften die Möglichkeit, im Falle einer vorzeitigen Kündigung des Versicherungsvertrags durch den Versicherungsnehmer, die Zahlung eines Rückkaufswertes. Das ist aber von Versicherung zu Versicherung verschieden, und sollte vor Vertragsabschluss auf jeden Fall erfragt werden.

Autor ist Roland Lotter


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Dieser Artikel wurde gepostet am Tuesday, 14 October, 2008 um 15:30
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