Die chinesische Astrologie und ihre Sternzeichen
Das chinesische Horoskop ist eine der ältesten astrologischen Lehren der Welt. Vergleicht man es mit dem bei uns verbreiteten westlichen Horoskop, dann fallen Ähnlichkeiten ebenso auf wie Unterschiede. So ist nicht die Sonne, sondern der Mond der ausschlaggebende Himmelkörper. Dafür gibt es aber wie bei uns zwölf Sternzeichen, auch wenn diese als „Pinyin“ bezeichnet werden und in Intervallen von einem Jahr statt einem Monat aufeinander folgen.
Wer in einem Jahr der Ratte (Tze) geboren ist, gilt als romantisch und liebenswürdig, aber auch als leidenschaftlich und nicht selten als aggressiv. Das nächste Zeichen im chinesischen Horoskop ist der Büffel (Kiu), der ausgeglichen und gutmütig ist, aber auch konzentriert arbeiten und sogar etwas starrsinnig sein kann. Der Tiger (Ying) ist dagegen ein streitbares Wesen, das gerne rebelliert und das Risiko liebt, aber auch humorvoll und großzügig ist. Der Hase (Mao) steht für Charme, Höflichkeit und Eloquenz, neigt aber ein wenig zum Egoismus und zur Feigheit. Der Drache (Sheng) ist sehr vital und energiegeladen, dadurch leider aber auch sehr direkt und ziemlich kampfeslustig. Die intelligente Schlange (Sze) verfügt über einen großen Trickreichtum, ist aber auch fleißig und besonders karitativ.
Der nächste Erdzweig im Horoskop ist das temperamentvolle Pferd (Wu), das zwar geschwätzig und jähzornig, aber auch sehr charmant sein kann. Wer im Zeichen der Ziege (Wie) geboren ist, gilt als kreativer und feinfühliger Mensch, der oft unter Stimmungsschwankungen und Selbstzweifel leidet. Affen (Sung) können sehr charmant sein, stecken aber voller Tücke und nutzen andere Mensche gerne für ihre Zwecke aus. Im Zeichen des Hahns (Yu) Geborene sind recht eitel und daher gut gestylt, neigen aber zum Egoismus und ein wenig zur Aggressivität. Hunde (Shin) sind eher verschlossen und pessimistisch, andererseits aber auch äußerst treu und aufrichtig. Das Schwein (Han) schließlich ist ein höfliches und friedliebendes Wesen, dessen Ehrlichkeit aber nur allzu oft an Naivität grenzt.
Autor ist Anna Fischer