Jeder Urlaub in Japan, egal in welche Region er geht, eröffnet dem sparsamen Touristen zahlreiche Optionen des günstigen Einkaufens. Besonders in Tokyo, jedoch auch in vielen weiteren Städten Japans, nähren große Einkaufzentren den Shoppingwahn der Japaner. Ein reichhaltiges Angebot an neuer Technologie, kleinen Mitbringseln und außergewöhnlicher Kleidung können die Kosten einer Japanreise jedoch schnell in die Höhe schießen lassen.
Bei einem Urlaub in Japan sollte man deshalb stets seine Finanzen im Blick behalten und sich nicht zu sehr vom Glanz niedlicher Glöckchen oder ausgefallener Essstäbchen blenden lassen. Aufgrund von Platzmangel in Großstädten, fing man nach einigen Jahren sogar an, unterirdische Einkaufspassagen zu bauen. Eines der bekanntesten unterirdischen Kaufhäuser ist das „Yaesu Underground“ in Tokyo nahe der Haltestelle „Shinjuku“. Besonders erwähnenswert ist auch der gute Service in japanischen Einkaufszentren, in welchen den Kunden eine optimale und kompetente Beratung geboten wird. Doch nicht nur in Einkaufszentren kann man auf Japan Reisen günstig einkaufen, sondern auch auf den großen, oftmals überdachten Straßenmärkten, welche in ganz Japan zu finden sind.
Hier bekommen Japanreisende einen tiefen Einblick in die Traditionen des kleinen Landes, können einzigartige Souvenirs erstehen oder alte, japanische Küche genießen. Im Zentrum Tokyos findet beispielsweise der größte Fischmarkt der Welt, Tsujiki, statt. Dort kann man auf Japan Reisen günstig frisches Sushi oder Fisch kaufen.
Ein absolutes Muss, wenn man nach Kyoto fährt, ist der Kitano Tenman-Gu Schrein, in dessen unmittelbarer Nähe sich ein großer Straßenmarkt befindet. Charismatisch und anziehend bieten die Verkäufer ihre Waren zu einem annehmbaren Preis an, welcher den in größeren Geschäften um einiges unterbietet. In den zahlreichen, kleinen Straßen verwöhnen traditionelle Restaurants den Gast mit japanischen Speisen, wie Oktopusbällchen oder Sushi. Am 25. Februar wird der Markt nochmals vergrößert und im nahen Schrein finden besondere Feiern und Zeremonien statt.
Neben den Einkaufszentren und Straßenmärkten, können sowohl Japaner als auch Touristen günstig in den „100 Yen Shops“ einkaufen. Insgesamt gibt es über 2000 dieser Läden Japanweit, wobei der größte von ihnen in Tokyo – der Daiso Giga Machida – ganze fünf Etagen umfasst. Die meisten der angebotenen Artikel, von Geschirr bis hin zum Werkzeug, kosten lediglich 100 Yen (umgerechnet etwa 60 Cent).
In den „Bic Camera“ Filialen findet man dahingegen die neueste Technik, welche – aufgrund der zahlreichen Erdbeben in Japan – auch klappbare Schutzhelme umfassen. Unverzichtbar ist auch ein Shoppingbummel durch japanische Modeboutiquen, welche Kleidung in klassischen Designs anbieten. Auch Kimonos und Hakamas sind noch immer in Japan zu finden.
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