Cuboro – der Wettbewerb
Dass sein Kugelbahnsystem einmal im Mittelpunkt von einem, bzw. sogar von mehreren Wettbewerben stehen wird, hat sich der Entwickler der Cuboro Kugelbahn, der Schweizer Matthias Etter, geboren 1954, wohl nicht erträumen lassen. – Denn entwickelt wurde die Cuboro Kugelbahn letztlich nämlich als Lernmittel für Sonderschulkinder, die damit ihre Fähigkeiten fördern sollten, und zwar auf spielerische Art und Weise. Bestanden hat die Grundform dieser Kugelbahn dabei aus 6 Elementen. Heute besteht das Grundpaket hingegen aus 12 Elementen und es gibt zahlreiche Sonderelemente und Erweiterungsbausätze.
Die Elemente sind Würfel und haben eine Größe von 5×5 cm. Inzwischen gibt es auch Würfel in einer Größe von 10×10 cm.
Seit 1995 ist es nun aber so, dass die Kugelbahn von Cuboro auch im Mittelpunkt von einem Wettbewerb steht, der zunächst auf der Spielemesse in St. Gallen stattfand. Aber nur bis 2003. Wer ab 2004 an einem derartigen Wettbewerb teilnehmen wollte, der musste nach Bern, in die Hauptstadt der Schweiz, fahren, und zwar zur suisse toy Bern. Vor einigen hat sich auch in Deutschland ein Wettbewerb mit diesem Kugelbahnsystem etabliert, und zwar auf der Spiele Essen.
Im Rahmen der Wettbewerbe, wo dieses Kugelbahnsystem im Mittelpunkt steht, müssen die Teilnehmer in 20 Minuten aus insgesamt 54 Würfeln eine Kugelbahn bauen, die möglichst lange ist, bzw. bei der die Murmel (ideal ist eine mit einem Durchmesser von 17 mm) in der Bahn rollen kann. Außer diesem Kriterium spielen aber auch die Geometrie der Planung, sowie das Ausnützungsgrad der Elemente, letztlich aber auch die Ästhetik und Originalität eine Rolle.
Autor ist Tanja WilleTags: Kugelbahn