Cocktails floaten
Cocktails selber machen wird immer beliebter, was bei den oft sehr hohen Preisen in entsprechenden Bars auch nur zu verständlich ist. Doch während bei Vorhandensein einiger Cocktailrezepte und eines Shakers das Mixen an sich kein Problem mehr darstellt, gibt es neben dem reinen Zusammenführen der Zutaten auch noch spezielle Techniken, mit dessen Hilfe man die Cocktails auch in Punkto Aussehen noch stark aufwerten kann. Die wohl wichtigste Technik ist hier das „Floaten“, wodurch sehr ansehnliche Schichtcocktails erstellt werden können. Hierbei wird eine farblich auffallende Zutat so zum Rest gegeben, dass sich diese in einer abgegrenzten Schicht ansammelt, ohne sich mit dem Rest zu verbinden. Dies erreicht man am Einfachsten indem man einen Löffel so an die Innenseite des Glases hält, dass der Löffel sich direkt über der im Glas befindlichen Flüssigkeit befindet. Nun gießt man die letzte Zutat des Cocktails vorsichtig auf den Löffel, wodurch diese praktisch durch den Rest des Cocktails hindurch fließt und sich am Boden des Glases ansammelt. Ein Beispiel eines solchen Cocktails ist der Tequila Sunrise, bei dem zunächst Orangensaft, Zitronensaft und Tequila im Shaker gemixt und in ein mit Eis gefülltes Glas gegeben werden. Danach wird dann der kräftig rote Grenadine Sirup mittels des Floatens zu dem ansonsten gelben Cocktail gegeben. Mit etwas Übung und einer ruhigen Hand kann man auf diese Weise einen Tequila Sunrise zubereiten, der unten eine rote und oben eine gelbe Färbung aufweist – ein echter Hingucker. Neben dem Tequila Sunrise gibt es natürlich noch viele weitere Cocktails, die auf diese Weise zubereitet werden können, der wohl bekannteste und auch beliebteste Cocktail ist der Sex on the Beach. Dieser weist ebenfalls eine Geld-Rot-Färbung auf, wobei hier Cranberrysaft für die rote Farbe verantwortlich ist.
Autor ist Alexander BertramWeitere interessante Artikel:
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