Alles nicht so ganz von Pappe
Mit diesem Spruch könnte man die aktuell sehr modernen Bilderrahmen beschreiben, wenn es um das Material geht. Ursprünglich waren sowohl Klapprahmen als auch Passepartout aus mehrfach gefalteter Pappe. Mittlerweile werden moderne Werkstoffe für die Herstellung dieser besonderen Bilderrahmen verwendet. Aber welches Material nun eigentlich verwendet wird, interessiert die meisten Käufer nicht. Wichtig ist das formschöne Design der Klapprahmen, die gleichzeitig auch noch einen hohen Nutzen mit sich bringen. Sie sind leicht und lenken aufgrund der Form kaum von dem ab, worum es eigentlich geht: Das Bild im Rahmen. Aufgrund dieser besonderen Begebenheit setzen immer mehr Aussteller auf diese Klapprahmen oder auch Passepartout.
Mittlerweile gibt es diese Bilderrahmen in allen gängigen Farben. Dabei entscheidet allein der Käufer, welche Rahmenfarbe am besten zum einzurahmenden Motiv passen wird. Wichtig ist vor allem den Ausstellern, dass die Betrachter eines Kunstwerks vor allem auf das Bild selbst achten und dabei den Rahmen im Idealfall übersehen. Dadurch kann sich ein Betrachter vollkommen auf das Kunstwerk fokussieren und damit auch eine bessere Kaufentscheidung für sich selbst treffen. Da die Kosten für die eingerahmten Bilder meist recht hoch sind, ist ein standesgemäßer Passepartout oder sonstiger Rahmen das mindeste, was ein Aussteller tun kann, um das Objekt im richtigen Licht erscheinen zu lassen.
Wenn die Ausstellung der Kunstwerke ein voller Erfolg war, ist dies sicherlich nicht vollkommen, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, auch auf die richtigen Bilderrahmen zurückzuführen. Durch den Fakt, dass die potenziellen Käufer nicht durch falsch gewählte Rahmen abgelenkt werden, erhöht sich die Chance, dass ein Bild verkauft wird. So ist eine kleine Entscheidung sehr schnell ein wichtiger Faktor, wenn es um Geld geht. Diese Rahmen sind zwar nicht gerade günstig, aber durch die erhöhte Chance eines Bildverkaufs rechnet sich die erhöhte Investition sehr schnell wieder.
Autor ist Steffen Ehrlich