Aktive Lauschabwehr – im Zweifelsfall den Fachmann rufen!
Auch wenn der eine oder andere erfolgreich durchgeführter Lauschangriff immer mal Schlagzeilen macht, so ist es für die meisten von uns wohl unvorstellbar, wie leicht sich derartige Spionageaktionen in Wirklichkeit vornehmen lassen. Und zwar im Prinzip von jedermann, denn die dazu erforderliche Technik ist zu erschwinglichen Preisen im Handel erhältlich und verlangt dem jeweiligen Benutzer nicht mal besondere technische Kenntnisse ab. Kein Wunder also, dass der Begriff Lauschabwehr immer stärker in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerät. Erfreulicherweise ist die technische Ausrüstung, die man für solch einen aktiven Abhörschutz benötigt, genauso einfach wie die entsprechende Lauschtechnik selber zu beschaffen. Hierbei handelt es sich etwa um einen Rauschgenerator, der sich besonders gut für die Lauschabwehr beim Einsatz von Stethoskopen oder Laserabhöranlagen eignet. Oder es gibt auch spezielle Störgeräte, die das Aufzeichnen durch analoge oder digitale Audiorecorder verhindern. Nicht selten werden auch quasi universell, also für jede Art von Minispionen, sogenannte Wanzenfinder eingesetzt. Bei diesen handelt es sich um Detektoren, die eigens dafür konzipiert sind, Wanzen, d.h. versteckte Abhörgeräte, aufzuspüren, die in einem bestimmten Frequenzbereich senden. Derartige Aufspürgeräte erfüllen in vielen Fällen ihren Zweck und können praktisch von jedem Laien ohne Weiteres bedient werden. In manch einem Fall, etwa wo das heimliche Abhören einen großen wirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen könnte – man denke da zum Beispiel an die Gefahr der Wirtschaftsspionage – kann es mitunter erforderlich sein, ein Experten-Team mit der „Säuberung“ zu beauftragen. Ein derartiges Sweep Team, wie solche Fachleute auch genannt werden, verfügt nicht nur über die neueste Abwehrtechnik sondern auch über die entsprechende praktische Erfahrung und somit über eine Erfolgsquote bei der gezielten Lauschabwehr, die wohl unschlagbar ist.
Autor ist Gisela Bsdok